Ehrungen

Wettbewerbe | geschrieben am Montag 16 Juni 2008

Die Gesellschaft für Goldschmiedekunst hatte erneut zu einem Festakt eingeladen. Und wie schon vor zwei Wochen im Düsseldorfer Goethemuseum bei der Friedrich-Becker-Preisverleihung 2008 an den Australier Robert Baines hat es auch bei der Verleihung des Ehrenrings der Gesellschaft wieder einen Internationalen Preisträger gegeben.

Und noch dazu mit der Norwegerin Tone Vigeland endlich auch mal wieder eine Frau – wo doch unter unter den bisherigen 39 Preisträgern erst drei Frauen geehrt wurden. Der Preisträger von 2005, Peter Skubic überreichte seine Ehrenringversion am Samstag im Hanauer Schloss Philippsruhe.
Ein schönes Bild vom Ring findet sich bei klimt02:

schade nur, daß bei dieser Ansicht der Adler – immanenter Bestandteil aller Ehrenringe – nicht erkennbar ist. Wenn man wie ich das Glück hatte, Ihn einmal in den Händen zu halten, dann ist dieser aber bei allem typisch „skubicschen“ immer noch gut erkennbar.

Hier der Bericht aus dem Hanauer Anzeiger.Meldung vom 15.06.2008, 14:56 Uhr
Ehrenring der Gesellschaft für Goldschmiedekunst an Tone Vigeland überreicht

Hanau. Die Norwegerin Tone Vigeland ist die jüngste Trägerin des Goldenen Ehrenrings der Gesellschaft für Goldschmiedekunst. Am Samstagabend nahm sie die Ehrung im Roten Saal von Schloss Philippsruhe vor einer internationalem Gästeschar in Empfang.

Geschaffen hat den Ehrenring Peter Skubic, der vor drei Jahren die Auszeichnung erhalten hatte und der Tradition entsprechend den Ring für seine Nachfolgerin anzufertigen hatte.
Den vor 75 Jahren zum ersten Mal vergebenen Ehrenring hat die langjährige Geschäftsführerin der Gesellschaft, Ulla Stöver einmal als den „Nobelpreis der Goldschmiedekunst bezeichnet. Er wurde gestiftet, um die „Goldschmiedekunst zu fördern und Persönlichkeiten dieses Berufes eine besondere Ehrung zuteil werden zu lassen, er wurde inzwischen 40 mal verliehen, seit 1985, als die Gesellschaft ihren Sitz nach Hanau verlegte, im Roten Saal von Schloss Philippsruhe.
Die 40 Ringe stellten, wie der Vizepräsident der Gesellschaft, Batho Gündra, sagte, ein Stück Ringeschichte dar. Auch wenn der Ring bestimmten inhaltlich Vorgaben, unterworfen ist (Symbol Adler, Buchstaben der Gesellschaft für Goldschmiedekunst, Name des Ringträgers in der Ringschiene, Ringmaterial Gold) so sei jeder Ring doch Zeugnis des künstlerischen Schaffens desjenigen, der für seinen Nachfolger das Stück zu gestalten habe.
Tone Vigeland entstammt einer weitverzweigten norwegischen Künstlerfamlilie.
Ausführlicher Bericht im HANAUER vom 16. Juni. (rg)

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