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Awards

Gestaltungswettbewerb

Werner-von-Siemens-Ring 2020

Nach 2016 nun bereits der zweite Gestaltungswettbewerb zum Werner-von-Siemens-Ring, der von mir gewonnen wurde und somit in diesem schwierigen Jahr eine sehr willkommene Aufgabe war, der ich mich mit grossem Elan gewidmet habe. Die äußerst aufwendige Konstruktion von Ring und Kassette haben mehr als drei Monate Zeit gekostet. Aber das Endergebnis kann sich denke ich sehen lassen - wenn auch leider die festliche Verleihung pandemiebedingt verschoben werden musste.

Der Werner-von-Siemens-Ring wird in diesem Jahr an den Physiker Prof. Dr. Jens Frahm verliehen für seine Entwicklungen in der medizinischen Magnetresonanztomographie (MRT). Frahm schaffte die Grundlage für eine erfolgreiche Überführung der MRT-Technologie in die breite, klinische Anwendung – ein völlig neues Bildgebungsverfahren in der Medizin – und ermöglicht heute über 100 Millionen Untersuchungen pro Jahr. MRT verbessert seitdem die medizinische Versorgung von Menschen in erheblichem Maße.

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Gestaltungswettbewerb

Werner-von-Siemens-Ring 2016

Ein Gestaltungswettbewerb im Bereich der Schmuckgestaltung ist eine Seltenheit, kaum noch werden Persönlichkeiten für besondere Verdienste mit einem Schmuckstück geehrt. Die wenigen Ausnahmen sind zudem nur selten offen für neue Gestaltungsansätze.
Ein Wettbewerb, wie der 2016 neu ausgeschriebene für den Werner-von-Siemens-Ring war deshalb eine der wenigen Chancen, sich so einer faszinierenden Aufgabe zu stellen.
Die klar vorgegebenen Bedingungen bestanden zum einen in der Erschaffung eines Ringes aus Gold, der Einarbeitung eines Lorbeerzweiges mit Edelsteinen als Zeichen der Ehrung sowie der dazugehöriger Schmuckkassette. Zusätzlich aber – und das machte für mich die Aufgabe spontan so interessant – sollte sich auch das Schaffen des Geehrten in dem Ring widerspiegeln.
Der Preisträger Martin Herrenknecht wurde 2016 für seine Arbeiten im Bereich der Tunnelbohrtechnik geehrt. Gigantische technische Wunderwerke, die auch unter schwierigsten Bedingungen Ihre Aufgabe meistern.

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Staatspreis NRW

2009

Kinetisches Tischobjekt
Edelstahl, Kugellager, D 200 mm , H 68 mm

Begründung der Jury: Das futuristische Gebilde fasziniert durch seine Form. Sie verleitet dazu, es anzufassen, wenn nicht gar zu streicheln. Das Vorstellungsvermögen des Betrachters wird hier auf hohem Niveau gefordert.

Das Objekt ist gestalterisch sehr interessant, die Idee erscheint in der Umsetzung neu. Die handwerkliche Ausführung kann nur als hochprofessionell bezeichnet werden und ist dem Material entsprechend gefertigt. Die darin verborgene Technik ist nicht zu erkennen und dadurch wirkt das Objekt besonders interessant. Die nicht vorhersehbaren und immer wieder anderen Bewegungen verblüffen den Betrachter und veranlassen ihn zu Spekulationen über deren Ursache. Dadurch findet eine stetige Kommunikation zwischen Objekt und Betrachter und zwischen Betrachter und Betrachter statt.

Das Objekt wird zu recht mit dem Staatspreis für das Kunsthandwerk NRW 2009 ausgezeichnet.

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Tahitan Pearl Trophy 2007/2008

Spaceman - Reverstaschenschmuck

Bei der Tahitian Pearl Trophy hat das Stück "Spaceman" - ein Schmuck für die Reverstasche - in der Kategorie Schmuck für den Herrn den nach dem ersten Preis National sich auch International durchsetzen können und somit den Titel Winner International verliehen bekommen.
Das zu dem Thema "Lied der Sterne" entstandene Stück besteht aus einem - im getragenem Zustand unsichtbaren - Einsteckteil für die Tasche und einer aus der Tasche hervorschauenden - durch die Bewegung des Trägers frei schwingenden feinen Tahitiperle. Diese wird umrahmt von 7 Brillanten, die ebenfalls mitschwingen und wie Planeten die zentrale Perle umschweben. Diese Art kinetischer Schmuck ist eine komplette Neukonstruktion. Die Stunden an Entwicklungsarbeit habe ich irgendwann aufgehört zu zählen... Welch eine schöne Bestätigung, das sich dieser Einsatz gelohnt hat.

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Bochumer Designpreis

2005

Tischobjekt - Michael Berger
Kinetischer Schmuck ohne motorischen Antrieb ist der Schwerpunkt in der Arbeit von Michael Berger. Der Goldschmiedemeister wurde von der Jury für ein kinetisches Tischobjekt ausgezeichnet. Das ca. 25 cm große Silber-Objekt besteht aus einem linsenförmigen Korpus in den eine zweite Linse mittels mehrerer Kugellager befestigt ist. Durch den Anstoß mit der Hand ist die innere Linse zu langanhaltenden und immer wieder unvorhersehbaren Bewegungen fähig. „Faszinierend“ war die einstimmige Meinung der Jury und ergänzend: „Fast schon zu faszinierend“. Die Jury betonte vor allem den hohen ästhetischen Wert des auf eine Grundform reduzierten Objekts. Es wecke sowohl das Spielerische im Menschen und zusätzlich die Neugierde darauf, wie es konstruiert sei.